Untermünkheim
Zur Homepage der Gemeinde Untermünkheim

Gestaltet von


Dienstag, ..

AUSSTELLUNG

vom 13. April – 2. Juni 2019

 

Bilder aus der Sammlung Erich Specht  (1926 - 2016)

 Erich_Specht_Bilder_02k

Es sprechen      

 

 

 

 

  

Uwe Winkler,  1.Vors. Kultur-und Förderverein Untermünkheim

Albrecht Bedal,  ehem. Leiter des Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen

Gertrud Biermann,  Crailsheim

Frieder Krumrein und K.-H. Wüstner

Christoph Maschke,  Bürgermeister Untermünkheim

 

 Es spielen
 Die "Alt Stars"

 

Sonntag, 2.Juni Ausstellungsende,  ab 14:00 Uhr Große Bilder-Versteigerung im Bürgersaal

 Erich_Specht_Bilder_01k

ERICH SPECHT (1926 – 2019) war Franke, ein halber Hohenloher, wie er meinte. Er wurde in Weißbach am Kocher geboren, wuchs in Neuenstein, Kupfer und Weinsberg auf und besuchte in Schwäbisch Hall das Gymnasium. Er erlebte als Junge die Machtübernahme der Nazis, wurde 18-jährig zum Militär eingezogen und überlebte als Soldat an der Ostfront verwundet, den 2. Weltkrieg.

Mit 19 Jahren schlug er die Verwaltungslaufbahn ein, sein Lebensziel vor Augen: Bürgermeister wollte er werden. Zunächst arbeitete er in seiner vom Krieg zerstörten Heimatstadt, ehe ihn die Gemeinde Michelbach/Bilz, knapp 26-jährig zum Bürgermeister wählte. Nach sieben Jahren wechselte Erich Specht ab 1. Mai 1959 nach Schwäbisch Hall, wo ihn der Gemeinderat als Bürgermeister zum 1. Beigeordneten der Stadt wählte. Er war in dieser Funktion nicht nur in der Verwaltung tätig, sondern jahrelang Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, Vorsitzender des Vereins Alt Hall und Mitglied im Kreistag. Großes Engagement zeigte er bei Städtepartnerschaften mit Epinal und Loughborough.

Infolge eines Hüftleidens gab er nach 28 Jahren sein Hauptamt und die damit verbundenen ehren- und nebenamtlichen Tätigkeiten auf.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands stellte er von 1990 bis 1997 seine kommunalen Verwaltungserfahrungen den Städten und Kreisen im Freistaat Sachsen zur Verfügung, fand dort neue Freunde und bekam viel Anerkennung.

Zehn Jahre betrieb er mit gleichgesinnten, ehrenamtlichen Helfern das Hohenloher Bauernhausmuseum in Schönenberg, in dessen Fortsetzung das Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen entstand. Das Rößler-Museum Untermünkheim hat die Traditionspflege der bemalten Bauernmöbel, insbesondere jener aus der hiesigen Rößler-Werkstatt übernommen.

Am 13. April 2019 - es wäre Spechts 93. Geburtstag, eröffnet deshalb das Rößler-Museum Untermünkheim eine Sonderausstellung mit Bildern, welche er über Jahrzehnte gesammelt hat. Für viele Freunde, die er immer wieder um sich scharte, war sein Haus offen und glich einer Bildergalerie, ausgestattet mit Werken einheimischer Künstler und Gemälden von Hobby-Malern aus seinem Bekanntenkreis, was manchem zum Durchbruch als freischaffender Bildgestalter verhalf.


Vom 14. April – 2. Juni 2019 zeigt das Rößler-Museum in seinen Räumen an 8 Sonntagen jeweils von 14:00 -17:00 Uhr eine Auswahl der Specht‘schen Sammlung mit vielfältigen Landschaften, darunter viele Bilder aus Schwäbisch Hall und Umgebung, Blumenstillleben und Portraits. Die Werke schufen Stefan Breuling, Manfred Feiler, Eugen Knaus, Boris Philipp und aus dem Haller Umfeld Dieter Franck, Erika Gräter, Werner Grund, Karl Nefzer, Walter Schuch, George Finley und Gerhard Maile.

Ein Teil der Bilder wird nach Ende der Ausstellung am Sonntag, dem. 2. Juni im Bürgersaal beim Rößler-Museum in Untermünkheim öffentlich feilgeboten.

 

Boris_Philipp-Landschaft_mit_Gewsser-1k
Manfred_Feiler-Blumenstrau-1k
 Walter_Schuch--Marktplatz_Schwbisch_Hall-1k

 


 



Zur Übersicht