Untermünkheim
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Der Kultur- und Förderverein Rößler-Museum Untermünkheim e.V.


 

Die Geburtsstunde des Vereins schlug am 17. Mai 1982: Von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern wurde das Rößler-Museum Untermünkheim zur Erhaltung von Kulturgut und Brauchtum ins Leben gerufen.
Entstanden aus der Urzelle des Hohenloher Freilandmuseums Wackershofen, das damals noch im Untermünkheimer Teilort Schönenberg angesiedelt war, wollte die Gemeinde Untermünkheim an der Geburts- und Wirkungsstätte der weit über die Region bekannten Schreinerfamilie Rößler deren Leben und Wirken darstellen. Dies war nur möglich mit Hilfe eines zu gründenden Museums und entsprechenden Vereins. Als Zweck und Hauptaufgabe des neu gegründeten Fördervereins wurde definiert: Erwerb von bemalten Möbeln, Zubehör und sonstigen Gegenständen, Präsentation dieser Museumstücke; Erforschen, erfassen und erhalten von bäuerlichem und handwerklichem Kulturgut sowie Brauchtum. Auch die Durchführung von Veranstaltungen und Exkursionen zur Förderung der Kultur gehören dazu.
Nachdem das eingerichtete "Kleinmuseum Rößler-Haus" bereits 1994 aus allen Nähten platzte, wurde es mit Hilfe von Fördermitteln und viel Eigenleistung des Vereins in den Jahren 1995/96 umgebaut und von ursprünglich 70qm auf fast 500qm Fläche vergrößert. Weitere Baumaßnahmen brachten 1998/99 Verbesserungen bei der Unterbringung von Möbeln in einem Magazin. 
In einer in das Museum integrierten ehemaligen Scheune wurden bereits mit großem Erfolg Sonderausstellungen durchgeführt. Z.B. die Ausstellung "Zirkelschlag und Vasenstrauß", wo Forschungsergebnisse des Mitgliedes K.H.Wüstner zu weiteren malenden Schreinerfamilien aus dem hohenlohenischen Raum präsentiert wurden. Herr Wüstner wurde 1993 dafür mit dem "Landespreis für Heimatforschung" ausgezeichnet.
Weitere Sonderausstellungen und Aktionstage erwiesen sich ebenfalls als Anziehungspunkte: 1997 war die Ausstellung "Menschenschicksale - Möbelwege" erfolgreich, im Sommerhalbjahr 1999 zum 150.Todestag von J.M.Rößler stand dessen Werkstatt im Blickpunkt mit "Bemalten Möbeln zwischen Handwerk und Kunst".
Eine großartige Sonderausstellung zum 20-jährigen Bestehen des Museums im Jahre 2003 unter dem Motto "Soldatenehr und Möbelzier' " lockte ebenfalls viele Besucher an. Weitere Aktionstage wie Schreinertag, Restaurieren von Möbeln, Bonsaiausstellung, Oldtimer-Präsentation, Mostpressen oder die Präsentation der Schreiner aus der Umgebung etc. runden die Palette zusätzlicher Aktivitäten ab.
Als Anerkennung für sein vielseitiges kulturelles Wirken erhielt der Verein bereits im Jahre 1989 die Auszeichnung "Vorbildliche kommunale Bürgeraktion" vom Land Baden-Württemberg überreicht.
Im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Vereins im Jahre 2007 wurde in der Museumsscheune über das ganze Jahr hinweg eine Kunstausstellung durchgeführt. Unter dem Motto "KIS - Kunst in der Scheune" nutzten junge Künstler aus der Gemeinde die Gelegenheit, ihre Werke inmitten der alten Möbel auszustellen. Das HALLER TAGBLATT titelte treffend: "Junge Farben zwischen alten Möbeln".

Mittlerweile ist das Museum 33 Jahre alt!
Für den Verein war dies Grund genug, das Jubiläum mit einer großen Sonderausstellung zu würdigen. Aus diesem Grund wurde eine lange geplante, noch nie dagewesene Truhenausstellung umgesetzt:
Truhen im Wandel der Zeit
- Bewahrmöbel aus 4 Jahrhunderten -
Ein attraktiver Begleitkatalog
bzw. Begleitbuch wurde erstellt und sorgte in der Fachwelt für Aufsehen.

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