Untermünkheim
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Das Rößler-Museum ...

wird vom örtlichen “Kultur- und Förderverein Rößler-Museum” betrieben und ist in mehreren, mit viel Aufwand renovierten Räumen eines alten, denkmalgeschützen Ensembles in Ortsmitte direkt bei der Kilianskirche eingerichtet. 


Ausgestellt werden farbig bemalte Landmöbel aus Hohenlohe. Im Mittelpunkt der Sammlung stehen die bekannten Möbel der Untermünkheimer Schreinerfamilie Rößler. Sohn Michael Rößler (1791-1849) fertigte meist blau grundierte Kleider- und Weißzeug-“Kästen” mit vielfältiger “Auszier”. Charakteristische Motive sind Rocaille, Lebensbaum, Füllhorn, Blumen- und Früchtekorb, umgeben von allerlei Blüten- und Blattwerk. Die Tier- und Menschenfiguren auf den Türspiegeln gelten als Besonderheit der Rößler- Möbel. Er hat Bauer und Bäuerin, die auf einem Podest stehen, in Festtagstracht oder Alltagskleidung abgebildet.

Auf fast 500 m2 Ausstellungsfläche zeigt das Museum seinen Besuchern die große Vielfalt der hohenlohisch-fränkischen Möbellandschaft.

Unter anderem besitzt das Museum die größte Sammlung von Schränken der sogenannten “Zirkelschlagmeister”.
Möbel mit charakteristischen Kreisornamenten sind der Schreinerfamilie Schönhut aus Oberhof bei Gaisbach im Hohenlohekreis zuzuordnen.

An den Rundgang durch das Museum kann sich die Besichtigung der direkt daneben liegenden Kilianskirche anschließen. Das 1788 neu erbaute Kirchenschiff erhielt damals eine “Markgräfler Altarwand”, deren Felder wie die der doppelten Emporebrüstungen eine besondere Bemalung aufweisen. Die in blau auf weißem Grund gemalten Rocaillen stammen nicht, wie zunächst angenommen von J. M. Rößler, sondern gehen auf die Gebrüder Glessing unter Mitarbeit von Johann Heinrich Rößler zurück.